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Winterhilfe braucht weiterhin Unterstützung

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image Von links: Monika Stämpfli, Geschäftsführerin Winterhilfe Schweiz, Regierungsrätin Barbara Janom Steiner und alt Bundesrat Samuel Schmid.

Seit 81 Jahren ist dank der Winterhilfe Schweiz eine ganzjährige Unterstützung von Menschen möglich, die in Graubünden und in der ganzen Schweiz an der Armutsgrenze leben. Im letzten Jahr mussten auch in Graubünden gegen 250 notleidende Personen die Hilfe der Organisation beanspruchen. Unter der Leitung von Zentralpräsident alt Bundesrat Samuel Schmid fand in Chur kürzlich die Delegiertenversammlung der Winterhilfe Schweiz statt.

Armut ist nicht immer offensichtlich. In der Schweiz gilt als arm, wer über zu wenig Mittel verfügt, um ein gesellschaftlich integriertes Leben zu führen. Dazu zählen schweizweit 27 000 Personen, die im letzten Jahr von der Winterhilfe Schweiz unterstützt wurden.

Inlandhilfe ist sehr gefragt
Auch bei der Winterhilfe Graubünden werden Jahr für Jahr weit über 200 Unterstützungsgesuche bearbeitet. Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner, Stiftungsrätin der Winterhilfe Graubünden, ist davon überzeugt, dass bereits ein kleiner finanzieller Zustupf von einigen hundert Franken einer Familie oder einer alleinstehenden Person genügen Freiraum schaffen kann, dass sie wieder eigenständig ohne finanzielle Sorgen ihren Alltag bewältigen kann. Rund zwei Drittel der Unterstützungsgesuche in Graubünden betreffen Familien oder Alleinerziehende und ihre Kinder.

Winterhilfe braucht weiterhin Unterstützung
Die Winterhilfe Schweiz unterstützt die kantonalen Winterhilfen mit Dienstleistungen und finanziellen sowie materiellen Zuwendungen. So konnte sich die Winterhilfe Graubünden im vergangenen Geschäftsjahr beispielsweise an der Finanzierung einer Zahnkorrektur eines Kindes beteiligen, stattete eine junge Familie mit einem Kinderbett aus oder schenkte einem Erstklässler einen Schulsack. Die Solidarität der Bevölkerung in Form von Spenden an die Winterhilfe bewegt sich auf gleichbleibend gutem Niveau. Schweizweit wurden im letzten rund 2,8 Millionen Franken gespendet.

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