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Calancastrasse soll wegen Steinschlag verlegt werden

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Die Regierung des Kantons Graubünden genehmigt das Projekt für die Verlegung der Calancastrasse.

In Selma verläuft die Kantonsstrasse auf rund 80 Meter Länge unmittelbar entlang einer Felswand. Dieser Abschnitt gilt als besonders steinschlaggefährdet. Herabfallende sowie auf der Fahrbahn liegende Gesteinsbrocken stellen für die Verkehrsteilnehmer eine erhebliche Gefährdung dar und verursachen hohe Unterhaltskosten.

Das Projekt sieht vor, die Calancastrasse zur Minimierung der Steinschlaggefahr im Felsbereich unterhalb Landarenca auf die gegenüberliegende Seite der Calancasca zu verlegen. Die neue Strecke verlässt die bestehende Linienführung der Calancastrasse etwa 150 Meter südlich der Gefahrenzone mittels einer Rechtskurve, um danach die Calancasca zu überqueren und mittels einer Linkskurve auf einem kurzen Abschnitt auf der linken Flussseite fortzufahren. Gleich nach der Gefahrenzone wird die Calancasca nochmals überquert und mittels einer Rechtskurve an die bestehende Strasse angeschlossen. Die Ausbaustrecke weist eine Gesamtlänge von rund 430 Meter auf.

Kernstück des Projekts bilden die beiden Brücken Loveira mit einer Länge von 43 Meter und Auriglia mit einer Länge von 49 Meter. Die Kosten für die Verlegung der Calancastrasse sind mit rund 11,18 Millionen Franken veranschlagt.

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