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Graubünden: Spatenstich für neue Wildannahmestelle

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In Cama wurde gestern mit dem Spatenstich die Baustelle für die neue Wildannahmestelle der Region (Zentrum Jagd Mesolcina) eröffnet.

Das Amt für Jagd und Fischerei, zuständig für die Wildhut im Kanton Graubünden, erhält im Jagdbezirk 4, Moesa, eine neue Wildannahmestelle. In der Wildannahmestelle werden Wildtiere kontrolliert, die während der Jagd oder von der Wildhut erlegt werden sowie das bei Verkehrsunfällen getötete Fallwild. Der für diese Aufgaben heute zur Verfügung stehende Raum kann die Anforderungen an Hygiene und Grösse nicht mehr erfüllen.

Erweiterung eines bestehenden Gebäudes

Auf dem kantonseigenen Gelände der Fischzuchtanstalt in Cama wird ein vorhandenes, für die Region charakteristisches Nebengebäude mit einem neuen Gebäudeteil ergänzt. Über die bestehende Erschliessungsstrasse ist die Wildannahmestelle gut erreichbar, gleichzeitig aber auch vom Betrieb der Fischzucht getrennt. Das Raumprogramm umfasst einen Wildraum, eine Kühlzelle, ein Büro sowie eine WC-Anlage und eine Garderobe.

Ein Jagdzentrum für die Region Mesolcina

Die sehr vielseitigen Aufgaben der Wildhüter können im neuen Jagdzentrum konzentriert und unter optimalen Bedingungen erfüllt werden. Das Wild kann direkt vom Fahrzeug in den Wildraum gebracht werden, wo es untersucht wird. In der direkt angegliederten Kühlzelle können mehrere Tiere auch über längere Zeit gelagert werden. Für die administrativen Aufgaben, wie der Verkauf von Jagdpatenten, Waffenkontrollen, Aufnahme von Anzeigen und Ausgabe von Bewilligungen, steht ein grosszügiger Büroraum mit WC und Garderobe zur Verfügung.

Die Bauarbeiten dauern bis Ende August 2018 und werden somit vor Jagdbeginn abgeschlossen sein.

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