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St.Gallen: Dachwohnungsbrand in Mehrfamilienhaus

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Am Donnerstagabend, kurz vor 19:15 Uhr, ist der kantonalen Notrufzentrale ein Wohnungsbrand an der Linsebühlstrasse gemeldet worden. Die Rettungskräfte rückten mit rund 70 Angehörigen aus. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Sieben Personen, davon drei Feuerwehrmänner und drei Kinder, mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.

Eine 33-jährige Wohnungsmieterin entdeckte den Brand im Bereich ihrer Küche. Sie alarmierte ihren 43-jährigen Nachbarn und flüchtete mit ihren drei Kindern im Alter zwischen drei und acht Jahren aus der Wohnung. Die insgesamt 20 Bewohner der zehn Wohnungen konnten das Haus alle selbständig verlassen. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle.

Bei den Löschversuchen erlitt der 43-jährige Nachbar leichte Brandverletzungen. Er sowie die drei Kinder und drei Angehörige der Feuerwehr im Alter zwischen 28 und 36 Jahren mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Fünf Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Für die Bewohner konnten Notschlafstellen gefunden werden. Der Sachschaden durch das Feuer und das Löschwasser wird 100‘000 Franken sicher übersteigen. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Brandursachenermittlung beauftragt.

Nebst der Berufsfeuerwehr standen auch ein Teil der Milizfeuerwehr St.Gallen, ein Notarzt, der Sanitätszug, ein Einsatzleiter der Sanität sowie mehrere Patrouillen der Kantons- und Stadtpolizei St.Gallen im Einsatz.

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