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Kanton St. Gallen will Hundesteuer erhöhen

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Die Regeln zur Hundehaltung im Kanton St.Gallen sind über 30 Jahre alt. Sie sollen nun den veränderten Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasst werden.

Das neue Hundegesetz soll gewährleisten, dass die Hundehaltung sicher und gesellschaftsverträglich ist und die Sorgfaltspflichten für die Hundehalterinnen und Hundehalter regeln. Diese müssen ihren Hund jederzeit wirksam unter Kontrolle haben. Die Gemeinden können zusätzlich Orte bestimmen, an denen die Leinenpflicht gilt. Neu soll eine obligatorische Haftpflichtversicherung für alle Hundehaltenden eingeführt werden. Von einer gesetzlichen Verankerung der Förderung des sicheren und verantwortungsbewussten Umgangs mit Hunden durch präventive Massnahmen möchte die vorberatende Kommission jedoch absehen.

Das Hundewesen und dessen Kontrolle sollen im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden bleiben. Hingegen soll die Abklärung von Vorfällen mit Hunden sowie die Anordnung und Durchsetzung von Massnahmen neu in den Zuständigkeitsbereich des Kantons fallen. Diese Vollzugsaufgaben beinhalten oftmals aufwändige Abklärung von Beissvorfällen, Wesensprüfungen sowie Anordnungen von Massnahmen zur Einschränkung der Hundehaltung. Die vorberatende Kommission unterstützt diese Aufgabenteilung.

Das neue Gesetz sieht vor, dass die Hundesteuer der politischen Gemeinde neu 80 bis 200 Franken betragen soll, bisher waren es im Regelfall 60 bis 120 Franken.

 

Appenzeller Sennenhund. Bild: © vikarus

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