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Das Calancatal wird zum Naturpark

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Im bündnerischen Calancatal entsteht der erste Regionale Naturpark in der italienischsprachigen Schweiz. Das BAFU unterstützt den Kanton Graubünden und die beteiligten Gemeinden mit Finanzhilfen bei der Errichtung des Parks.

Wild und urtümlich ist das Calancatal im Süden des Kantons Graubünden. Seine Bevölkerung ist stolz auf die gut erhaltenen Dorfkerne und steinbedeckten Häuser. Um dieses Tal mit seinen Natur- und Kulturjuwelen besser bekannt zu machen und zu erhalten, haben die Gemeinden Buseno, Calanca und Rossa beschlossen, im Calancatal einen Regionalen Naturpark zu errichten. Die Gemeinde Mesocco ist ebenfalls mit einem Teil ihres Gebiets am Projekt beteiligt.

Die Absicht dazu entstand nachdem das Nationalparkprojekt Adula, dem diese Gemeinden zugestimmt hatten, im Zuge einer Gemeindeabstimmung abgelehnt wurde. Das BAFU unterstützt die Errichtung des ersten Regionalen Naturparks der italienischsprachigen Schweiz mit Finanzhilfen und verleiht dem Parkprojekt das Kandidaturlabel. Damit können die für einen Park nötigen Strukturen aufgebaut sowie Angebote und Projekte zum Beispiel in den Bereichen Natur, Landschaft und Tourismus realisiert werden.

 

Historische Brücke in Arvigo im Calancatal. Bild: © uwelino/CC BY-SA 2.0

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