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Coronakrise: Bündner schliessen Vorsorgearbeiten zweite Welle praktisch ab

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Das Gesundheitsamt analysiert die aktuellen Zahlen fortlaufend. Es drängen sich derzeit keine zusätzlichen Massnahmen auf. Die Abstands- und Hygienemassnahmen sind jedoch weiterhin strikte einzuhalten. Die Vorsorgearbeiten zur Bewältigung einer zweiten Welle sind nahezu abgeschlossen. Für Personen, welche Ferien oder Aufenthalte in einem "Risikoland" verbringen, hat die Regierung eine Meldestelle installiert.

Das Gesundheitsamt hat die aktuellen Fallzahlen laufend analysiert. Nach einem vorübergehend verhältnismässig starken Anstieg der Zahl von Personen, die sich neu mit dem Coronavirus infiziert haben, zeigen sich die Neuerkrankungen im Kanton Graubünden stabil. Am Montag, 6. Juli 2020, waren 5 Personen in Insolation und 30 Personen in Quarantäne. Aktuell befindet sich keine Person im Kanton Graubünden in Spitalpflege.

Das Gesundheitsamt rät weiterhin dringend, die Abstandsregel von 1,5 Meter, die allgemeinen Hygienemassnahmen und die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Verkehr strikte einzuhalten. Menschenansammlungen sind zu meiden, insbesondere in geschlossenen Räumen. Derzeit sieht der Kanton von weitergehenden Massnahmen, etwa der Beschränkung der Grösse von Personengruppen oder einer Maskentragpflicht in Einkaufläden ab. Dies könnte aber jederzeit verfügt werden, wenn die Fallzahlen zunehmen. Die Situation wird laufend analysiert. Erleichterungen von den Vorgaben des Bundes sind aus Sicht des Kantons derzeit nicht angezeigt.

Zweite Welle: Konzept erarbeitet und Vorsorgearbeiten praktisch abgeschlossen
Unter Leitung des Amtes für Militär und Zivilschutz und dem Gesundheitsamt Graubünden wurde in den letzten Wochen ein Konzept als Grundlage für die Vorbereitung auf eine mögliche zweite Welle der Covid-19-Epidemie im Kanton Graubünden erarbeitet. Im Konzept wird aufgezeigt, wo Herausforderungen liegen und welche Möglichkeiten bestehen, um die Auswirkungen des Coronavirus auf die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Im Fall einer zweiten Welle werden die Verantwortlichen gesamtkantonal oder regional Massnahmen ergreifen, welche möglichst wirksam, aber auch verhältnismässig sind. Das Konzept wird in den nächsten Tagen mit sämtlichen Departementen und involvierten Dienststellen abschliessend besprochen und verabschiedet.

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