Home | Nachrichten | Regional | Ostschweiz | Kanton St. Gallen: Wenige Spuren von Chlorothalonil gefunden

Kanton St. Gallen: Wenige Spuren von Chlorothalonil gefunden

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font

Im St.Galler Grundwasser finden sich wenige bis gar keine Abbauprodukte des Pestizids Chlorothalonil. Dies zeigt eine Untersuchung des Kantons an 62 Messstellen in den Jahren 2018 bis 2020. Seit Beginn des Jahres darf das Pestizid nicht mehr verwendet werden.

In den letzten drei Jahren haben das Amt für Wasser und Energie und das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen das Grundwasser im Kanton auf Abbauprodukte von Chlorothalonil untersucht. Die Resultate zeigen, dass in weiten Teilen des Kantons Abbauprodukte des Pestizids Chlorothalonil gar nicht oder nur in sehr geringen Spuren nachweisbar sind. Der Kanton fand bei fünf der 62 untersuchten Messstellen Konzentrationen von Abbauprodukten, die über dem Anforderungswert von 0,1 Mikrogramm pro Liter lagen.

Die fünf Messstellen befinden sich im Fürstenland, im Sarganserland und im Werdenberg. Bei 46 Messstellen konnte der Kanton keine Abbauprodukte von Chlorothalonil nachweisen. Der im regelmässigen Untersuchungsprogramm höchste gemessene Wert lag bei 0,225 Mikrogramm pro Liter.

Seit dem 1. Januar 2020 darf das Pestizid nicht mehr verkauft und verwendet werden

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Friedensnobelpreis für Trump
Donald Trump ist der erste Präsident seit 4 Jahrzehnten, der keinen neuen Krieg begonnen hat. Jetzt wurde er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Hat er ihn verdient?