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Absichtserklärung zum S-Bahn-Netz Léman Express unterzeichnet

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Das künftige französisch-schweizerische S-Bahn-Netz Léman Express, das die Kantone Waadt und Genf sowie die Region Auvergne-Rhône-Alpes verbindet, ist das grösste grenzüberschreitende Projekt für öffentlichen Verkehr in Europa. Ende 2019 wird es Pendlern und Einwohnern im Grossraum Genf eine Alternative zum Auto bieten.

Der Bund, die Kantone sowie die französische Region sind für die Bestellung und Finanzierung des Angebots zuständig. Aus der Schweiz setzten die Waadtländer Regierungsrätin Nuria Gorrite, der Genfer Regierungsrat Luc Barthassat und der stellvertretende Direktor des Bundesamts für Verkehr (BAV), Pierre-André Meyrat, ihre Unterschrift unter die Erklärung. Der Präsident der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes, Laurent Wauquiez, wurde durch den ersten Vizepräsidenten des Regionalrats Étienne Blanc und durch die Vizepräsidentin und Delegierte für Verkehr Martine Guibert vertreten.

Als bedeutendes grenzüberschreitendes Projekt müssen für den Léman Express zahlreiche Fragen zu den Bereichen Bahntechnik, Betrieb und Finanzierung sowie juristische und institutionelle Fragen gelöst werden. Dafür müssen geeignete Instrumente geschaffen werden. Die Absichtserklärung soll dazu beitragen, dass die Landesgrenze kein Hindernis ist. Mit dem Dokument bekräftigen die Parteien ihre Absicht, eine einzige Bestellbehörde (zentrale Organisationsbehörde) zu schaffen, die bis 2023 ins Leben gerufen werden soll. Als Ansprechpartnerin soll ihr eine einzige Betriebsgesellschaft gegenüberstehen, die durch die SBB und die SNCF noch zu bestimmen ist.

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