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Lawinenniedergänge im Kanton Wallis mit Verschütteten

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Am Sonntag lösten sich spontan oder durch Skifahrer mehrere Lawinen ausserhalb der gesicherten Skipisten. Die Lawinengefahr ist momentan im gesamten Kantonsgebiet erheblich (Gefahrenstufe 3/5). Die KWRO – 144 und die Kantonspolizei rufen zur Vorsicht auf.

Laut Lawinenbulletin des SLF vom 17.02.2018 um 17:00 Uhr: „Die verschiedenen Neu- und Triebschneeschichten der vergangenen Tage bleiben in der Höhe teils störanfällig. Mit Neuschnee und Wind entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Zum Ende des Schneefalls lässt der Wind nach und lockerer Neuschnee überdeckt die Gefahrenstellen. Diese sind daher schwer erkennbar.“

Die Lawinen gingen allesamt ausserhalb der Skigebiete, in den Regionen: Finhaut (Gemeinde Salvan), Mont-Fort (Gemeinde Bagnes) sowie Grand-Lui (Gemeinde Orsieres), nieder.

Fénestral, Finhaut (Gemeinde Salvan)

Gemäss ersten Angaben wurden 10 Personen verschüttet. Schlussendlich wurden deren zwei von der Lawine erfasst, kurze Zeit später lokalisiert und verletzt ins Spital überflogen.

Mont-Fort

Eine Person verschüttet, geborgen und verletzt ins Spital überflogen.

Grand-Lui (Orsières)

Eine Person verschüttet, geborgen und verletzt ins Spital überflogen.

Bei den erfolgten Lawinenniedergängen wurde insbesondere festgestellt, dass diese an allen Hanglagen vorkamen.

Es werden folgende Grundregeln in Erinnerung gerufen:

  • Pistenmarkierungen respektieren

Im Falle von Fahrten abseits der Piste:

  • Das Lawinenbulletin des Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF konsultieren
  • Sich von einem professionellen Führer begleiten lassen (insbesondere für Unerfahrene)
  • Sich mit einem LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät), Schaufel und Sonde ausrüsten (und die richtige Benutzung davon kennen)

 

 

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