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Erneut Tote bei Lawinenniedergängen

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Am Sonntag, kurz vor 13:30 Uhr, verunglückte ein Skitourer im Kanton Wallis oberhalb von Bürchen tödlich, nachdem er von einer Lawine erfasst wurde. 2 weitere Opfer von Lawinenniedergängen wurden am Freitag und Samstag tot aufgefunden.

Zwei Skitourer fuhren nach der Besteigung des Violenhorn in Richtung „Scheni Chuma“. Auf einer Höhe von etwa 2450 m befuhr zuerst einer der beiden einen Hang. Nach einigen Kurven löste sich eine Lawine und erfasste den Skifahrer. Die alarmierten Rettungskräfte konnten den Verschütteten, welcher mit LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät) ausgerüstet war, rasch lokalisieren und aus dem Schnee (ca.1.50 m tief) befreien. Trotzdem konnten die Rettungskräfte nur noch der Tod feststellen.

Beim Opfer handelt es sich um einen 28 jährigen Walliser aus der Region.

Nach der Lawine vom 01.03.2018 in La Fouly hörte die aktive Suche der beiden Verschütteten nicht auf. Sie ermöglichte es schliesslich, die Leichen der beiden Skitourer zu finden. Eine davon wurde am vergangenen Freitagnachmittag entdeckt. Das zweite Opfer wurde am Samstagmorgen gefunden.

Bei den Opfern handelt es sich um einen Jurassier und einen Thurgauer im Alter von 39 bzw. 34 Jahren, die beide im Kanton Neuenburg wohnhaft sind.

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