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Zermatt: Jugendlicher in Gletscherspalte gestürzt - tot

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Am Donnerstag vormittags brach ein Vater zusammen mit seinem Sohn von der «Monte-Rosa-Hütte» zu einem Spaziergang auf. Dabei stürzte der Jugendliche in eine Gletscherspalte. Er wurde von den Einsatzkräften geborgen und zur Basis der Air Zermatt geflogen, wo jedoch nur noch sein Tod festgestellt werden konnte.

Bereits am Mittwoch fuhren der Vater und sein Sohn mit der Seilbahn von Zermatt hinauf zur Station „Trockener Steg“. Von dort aus liefen sie über den Gornergletscher weiter zur «Monte-Rosa-Hütte», auf dem Gemeindegebiet von Zermatt. Diese Wegstrecke legten sie mit Schuhen und Steigeisen zurück. Aufgrund der Ausrüstung riet ihnen der Hüttenwart am nächsten Tag mit dem Helikopter nach Zermatt zurückzufliegen. In der Folge übernachteten die beiden in der Hütte.

Am Donnerstagmorgen, 10. Mai 2018, noch bevor der Helikopter eintraf, verliessen der Vater und sein Sohn die Hütte für einen Spaziergang. Auf dieser Wanderung fiel der Sohn kurz vor Mittag, im Grenzgletschergebiet auf 3’200 Meter Höhe, in eine etwa zwölf Meter tiefe Gletscherspalte. Sein Vater alarmierte sofort die Einsatzkräfte. Die Rettungsstation von Zermatt und die Air Zermatt konnten den Jugendlichen aus der Gletscherspalte bergen. Er wurde danach zur Basis der Air-Zermatt geflogen, wo jedoch nur noch sein Tod festgestellt werden konnte.

Beim Opfer handelt es sich um einen 17-jährigen japanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Winterthur.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

 

Bild: © GFDL, CC-BY-SA

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