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Matterhorn holt sich ein weiteres Opfer

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Am Montag ereignete sich am Matterhorn ein Bergunfall. Eine Person kam dabei ums Lebens.

Am Sonntag trafen drei südkoreanische Alpinisten bei der «Hörnlihütte» ein. Der Aufstieg zum Gipfel wäre für den folgenden Tag geplant gewesen. Zur Rekognoszierung kletterten die Bergsteiger noch am Sonntagnachmittag dem «Hörnligrat» entlang hoch. Dabei gerieten sie in eine Schlechtwetterzone und mussten die Nacht im Freien auf einer Höhe von ca. 3’900 m. ü. Meer verbringen.

Am Montag entschlossen sich die Alpinisten dazu, einen neuen Standort zu beziehen. Beim Abseilen stürzte einer der Alpinisten aus derzeit ungeklärten Gründen ab. Über 500 Alpinisten liessen an den Flanken des Matterhorn bereits ihr Leben.

Die Einsatzkräfte der Bergrettung Zermatt und der Air-Zermatt konnten den Alpinisten nur noch tot aus der Ostwand bergen. Seine beiden Begleiter blieben unverletzt und konnten evakuiert werden.

Die formelle Identifizierung des Verstorbenen ist gegenwärtig im Gange. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

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