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Kinderplakate in der Stadt Luzern: Tauben bitte nicht füttern

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An verschiedenen Orten in der Innenstadt stehen derzeit Plakate von Primarschülerinnen und -schülern der Stadt Luzern. Die Kunstwerke sind im Rahmen des Malwettbewerbs „Tauben malen statt füttern“ im Frühling 2016 entstanden. Durch Witz und Originalität laden sie zum Schmunzeln ein und erinnern gleichzeitig daran, dass Tauben nicht gefüttert werden sollen.

Das Projekt „Stadttauben Luzern" hat im Frühling 2016 die städtischen Primarschulklassen eingeladen, ein Plakat mit der Aufforderung „Tauben nicht füttern" zu gestalten. Diese Aufgabe haben zirka 80 Primarschulkinder auf eigene Art gelöst. Die eingegangenen Kunst-werke wurden von einer Jury prämiert. Die Plakate der Gewinnerinnen und Gewinner sind nun auf Luzerns öffentlichen Plätzen zu sehen.

Viel Futter bringt viele Probleme

Das gut gemeinte Füttern ist falsch verstandene Tierliebe und hat verschiedene negative Folgen: Eine Taube kann mit 30 Gramm Futter (entspricht einer Scheibe Brot) bereits ihren Tagesbedarf an Nahrung decken. Die restliche Zeit und Energie verbringt sie mit dem Brutge-schäft. In der Folge steigt die Anzahl Tauben rasant an, und die Menge Kot nimmt entspre-chend zu. Zudem fördert man durch regelmässige Fütterungen an bestimmten Orten das gehäufte Auftreten von Tieren auf engem Raum. Es besteht die Gefahr, dass Krankheiten zwischen den Vögeln übertragen werden. Und nicht zuletzt führt ein zu viel an Nahrung auch zu einer Ausbreitung von Ratten.

Weitere Informationen zum Projekt „Stadttauben Luzern" und zu Schwänen sind im Internet unter www.tauben.stadtluzern.ch abrufbar.

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