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Kanton Zug: Wertkartenbetrug via Telefonanruf

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In den vergangenen Wochen haben Betrüger Verkaufsfilialen betrogen. Der Deliktsbetrag beträgt knapp 20'000 Franken.

Opfer der Betrüger sind Verkaufsfilialen, die iTunes- und andere Wertkarten verkaufen. Die Täter melden sich telefonisch und geben sich als IT-Mitarbeiter von Drittfirmen aus oder sie nutzen gefälschte interne Rufnummern und geben an, bei der gleichen Firma wie die Verkäufer/-Innen zu arbeiten. Überzeugend schildern die Betrüger, dass es ein Problem mit den entsprechenden Wertkarten gibt und bringen die späteren Opfer dazu, ihnen diese Karten zu aktivieren sowie den Code zu scannen und am Telefon bekannt zu geben.

Im Kanton Zug sind in den letzten Wochen drei Verkaufsfilialen auf diese Weise betrogen worden. Der Deliktsbetrag beträgt knapp 20'000 Franken. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass es sich bei der Täterschaft um eine sehr professionelle, gut vernetzte kriminelle Organisation handelt. Die Anrufe erfolgen jeweils mit gefälschten Nummern und in hochdeutscher Sprache.

Die Polizei warnt davor, auf solche Anrufe einzugehen und die verlangten Codes per Telefon bekannt zu geben. Auch wird empfohlen, bei einem unguten Bauchgefühl einen Rückruf an den Firmen-Hauptsitz zu tätigen und die Anweisung zu verifizieren.

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