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Stadt Zug: Hochhausreglement kommt vor das Volk

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Der Grosse Gemeinderat beschloss am Dienstag, 29. August 2017, das neue Hochhausreglement. Es bringt Ordnung und Verbindlichkeit in den Hochhausbau in der Stadt Zug – allerdings wesentlich weniger stark als noch in der 1. Lesung. Die Linke stimmte deshalb geschlossen dagegen und erzwang das Behördenreferendum: Noch in diesem Jahr werden die Stadtzuger Stimmberechtigten darüber abstimmen können.

In der Schlussabstimmung unter Namensaufruf stimmte der Grosse Gemeinderat nach rund viereinhalbstündiger Debatte dem Hochhausreglement mit 22 zu 14 Stimmen zu. Exakt diese 14 Stimmen reichten, um das Behördenreferendum zu beschliessen, welches die Linke beantragte.

Eigentlich fand das Reglement bei der Beratung in 1. Lesung vor einem Jahr eine recht gute Akzeptanz. Davon war in der 2. Lesung nur noch wenig zu spüren. Die bürgerlichen Fraktionen verlangten «mehr Flexibilität» und lehnten «unnötige Einschränkungen» ab; die Debatte war zuweilen engagiert wie auch gereizt im Ton.

Gestritten wurde im Wesentlichen über die Ausdehnung der Hochhauszonen, die maximal zulässige Höhenentwicklung oder die maximal zulässigen Grundflächen der Bauten. Der Rat hatte sowohl Anträge, die während der Einsprachefrist nach der 1. Lesung eingingen, wie auch solche der Fraktionen im Hinblick auf die 2. Lesung zu behandeln.

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