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Gute Noten für den Sozialdienst der Stadt Zug

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Nach 2003 und 2009 führte der Sozialdienst der Stadt im Rahmen des Qualitäts-Managements eine weitere Zufriedenheitsbefragung durch. Befragt wurden Personen, die im Zeitraum Mai 2014 bis April 2016 im Rahmen der wirtschaftlichen Sozialhilfe finanziell unterstützt wurden. 82% der Befragten äusserten die Ansicht, dass ihre Situation dank der Hilfe des Sozialdienstes verbessert werden konnte.

Der Sozialdienst ist seit dem Jahr 2001 nach ISO 9001:2000 zertifiziert. Als Erfolgskenngrösse bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe wurde eine periodische Kundenbefragung festgelegt. Für die aktuelle Befragung wurden 348 Fragebögen verschickt und 181 retourniert. Mit einer Rücklaufquote von 52% kann von einem sehr hohen Grad an Repräsentativität ausgegangen werden (Vergleich 2003: 41%, 2009: 45%). Die Arbeiten konnten dank internem Know-how ohne externe Unterstützung durchgeführt werden.

Die überwiegende Mehrheit der Befragten fühlte sich im Kontakt mit dem Sozialdienst freundlich bedient, gut informiert und über die Möglichkeiten und Grenzen der Sozialhilfe kompetent beraten. Sehr positiv waren die Rückmeldungen der Teilnehmenden bezüglich Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Flexibilität und Erreichbarkeit der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

Die Erkenntnisse der Befragung fliessen in die Arbeit des Sozialdienstes ein und werden nach Möglichkeit umgesetzt. Die Mitarbeitenden des Sozialdienstes sind bestrebt, ihre Arbeitsmethoden stetig zu verfeinern um die Qualität ihrer Arbeit zu sichern.

Hemmschwelle gestiegen

Die Auswertung der Ergebnisse von 2016 zeigt aber auch, dass die Hemmschwelle, sich beim Sozialdienst zu melden, im Vergleich zu früheren Befragungen gestiegen ist, was moralisch nicht nur negativ ist. Problematisch wird es aber dann, wenn Hilfesuchende sich zu spät melden und sich die Probleme bereits verschärft haben. Um die Atmosphäre, vor allem aber die Anonymität zu verbessern, wurden 2011 Umbauten im Schalterbereich vorgenommen. Laut Umfrage ist dieser Bereich aber immer noch zu wenig abgegrenzt und zu eng.

Der Stadtrat hat die Resultate ebenfalls zur Kenntnis genommen und zeigt sich erfreut über die mehrheitlich positiven Ergebnisse. Dies auch soll Ansporn sein, sich weiterhin für diejenigen einzusetzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

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