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Stadt Zug: ÖV wird wohl bald teurer

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Die Kosten des öffentlichen Verkehrs seien für die Stadt Zug im Verhältnis zu den erhaltenen Leistungen oft zu hoch: Das kritisierte die FDP-Fraktion in einer Interpellation. Der Stadtrat und die Mehrheit des Parlaments sind gleicher Meinung, zumal die Stadt viel Geld in den Zuger Finanzausgleich einzahle, wie an der Sitzung des Grossen Gemeinderats vom 31. Oktober 2017 zum Ausdruck kam.

In seiner Antwort auf die Interpellation der FDP-Fraktion führte der Stadtrat beispielsweise aus, dass das System, wonach die Kosten aufgrund der Anzahl Haltestellen berechnet wird, zu hinterfragen sei, wie das die FDP-Fraktion auch vorschlägt. Für die «Walchwiler Linie Nr. 5» etwa bezahlt die Stadt beinahe doppelt so viel wie Walchwil; dabei sei die Stadt auf diese Linie nicht zwingend angewiesen, da auf Stadtzuger Boden bereits andere Busse verkehrten.

Auch der Neubau des neuen Stützpunkts der ZVB wurde im Parlament kritisch hinterfragt: Nicht nur komme dieser sehr teuer zu stehen, sondern er sei auch städtebaulich – am heutigen Standort – falsch positioniert. Der Stadtrat führte aus, dass er gewillt ist, mit dem Kanton und der ZVB ausdauernd und konsequent über Verbesserungen zu verhandeln.

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