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Fasnachtsauftakt in der Stadt Luzern

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Der Fasnachtsauftakt in der Stadt Luzern verlief grösstenteils sehr friedlich. Es kam weder an der Fritschi-Tagwache noch im Verlaufe des Tages zu grösseren polizeilichen Interventionen. Anlässlich des Umzuges am Nachmittag kam es zu einem Unfall, bei welchem eine Frau verletzt wurde.

Fritschitagwache

Am Urknall und dem Fötzeliregen nahmen bei leichtem Schneefall geschätzte 15'000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler (Vorjahr 16'000) teil. Aufgrund der vielen Personen musste die Hauptverkehrsachse Seebrücke/Schweizerhofquai länger als geplant (04:40 bis 05:45 Uhr) für den Verkehr gesperrt werden. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens verlief die Sperrung ohne grössere Probleme. Die Stimmung am Morgen war sehr friedlich und es kam zu keinen erwähnenswerten Einsätzen seitens der Polizei.
 
Fritschiumzug

Der Fritschiumzug wurde bei trockenen Verhältnissen von ca. 25‘000 Personen (Vorjahr Zuschauerrekord mit 36'000) mitverfolgt. Gegen Umzugsende kam es kurz nach 16:15 Uhr im Bereich der Seebrücke/Bahnhofstrasse zu einem Unfall. Eine Frau wurde aus noch ungeklärten Gründen von einem Fasnachtswagen angefahren und kam zu Fall. Dabei verletzte sie sich und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die genaue Ursache und der Unfallhergang sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
 
Während des Umzuges konnte ein verlorengegangener Knabe durch die Polizei wohlbehalten den Erziehungsberechtigten übergeben werden. Die Sperrung der Umzugsroute wird wie geplant kurz nach 17:00 Uhr aufgehoben. Aufgrund der Strassensperrungen kam es auf den Umleitungsrouten zu kleineren Rückstaus.
 
Die Luzerner Polizei zieht bisher grundsätzlich eine positive Bilanz zum Fasnachtsauftakt. Es wurden im Verlaufe des Tages mehrere Taschendiebstähle gemeldet. Präventionstipps zu diesem Thema sind unter https://www.skppsc.ch/de/ oder auf dem Flyer im Anhang zu finden.
 
Die Polizei wird weiterhin mit zivilen und uniformierten Patrouillen im Zentrum des fasnächtlichen Treibens präsent sein. Werden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag aussergewöhnliche polizeiliche Einsätze oder Interventionen nötig, werden diese am Freitagmorgen kommuniziert.

 

Foto: © Hofec/CC-by-SA 1.0, 2.0, 2.5, 3.0

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