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Pläne für Holzhochhaus in Zug

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Ein Studienauftrag soll zeigen, was möglich ist, unter Einbezug der Absicht der V-ZUG, ein Holzhochhaus mit preisgünstigen Wohnungen zu erstellen.

An zentraler Lage in Zug befindet sich das Quartier Guthirt mit einem städtischen Nutzungsmix aus Wohnen und Arbeiten sowie Bildungseinrichtungen. Die weitere Entwicklung des Quartiers ist nicht zuletzt geprägt vom Bebauungsplan Technologiecluster der V-ZUG, der am 8. Mai 2018 vom Grossen Gemeinderat ohne Gegenstimme gutgeheissen wurde.

Insbesondere die Strassenkreuzung Baarer-/Göblistrasse bietet sich dafür an. Hier sind die Pläne der V-ZUG für ein Holzhochhaus mit mehrheitlich preisgünstigen Wohnungen bereits weit gediehen. Mit ihrem Projekt «Pi» beabsichtigt die V-ZUG Immobilien AG, ein Innovationsprojekt nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu realisieren. Dabei hat ein zukunftsorientierter Umgang mit den Themen Energie und Mobilität grosse Bedeutung. Das Projekt soll zeigen, dass es mit entsprechenden Vorgaben und Rahmenbedingungen möglich ist, mitten in der Stadt Zug in einem architektonisch überzeugenden Hochhaus hochwertige und preisgünstige Wohnungen zu schaffen.

Das Hochhaus in Sichtweite des zukünftigen Technologieclusters Zug setzt ein Zeichen für die Nähe von Wohnen und Arbeiten. Zudem ist die Dimension der Holzkonstruktion in der Schweiz bisher einmalig. Auf der Parzelle der V-Zug Immobilien AG befindet sich heute bereits eine Wohnüberbauung der Pensionskasse der V-ZUG mit günstigen Wohnungen. Diese Wohnungen stehen am Ende ihres Lebenszyklus. Dank dem Projekt «Pi» wird die Anzahl preisgünstiger Wohnungen mehr als verdoppelt. Zudem wird geprüft, ob auch Räume für die ausserschulische Betreuung und eine zusätzliche Turnhalle der Primarschule Guthirt Platz finden. Die nahe gelegene Schulanlage würde damit von einem flächen- und volumenintensiven weiteren Ausbau entlastet werden.

Das Studienverfahren zum städtebaulichen Gesamtkonzept und der Projektwettbewerb sollen bis Mitte 2019 abgeschlossen sein. Auf dieser Grundlage erfolgt die anschliessende Ausarbeitung eines Bebauungsplans, dessen Rechtskraft für 2021 angestrebt wird.

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