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Konzert einer rechtsextremen deutschen Band unterbunden

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In Wolhusen fand am Samstag eine Konzertveranstaltung statt, an welcher eine rechtsextreme Band aus Deutschland auftrat. Da für die Bandmitglieder ein Einreiseverbot für die Schweiz bestand, wurden sie zur Kontrolle gezogen.

Am vergangenen Samstagverdichten sich die Hinweise, wonach im Kanton Luzern eine Konzertveranstaltung mit rechtsextremen Inhalten stattfinden könnte. Die Ermittlungen ergaben, dass das Konzert im Raum Steinhuserberg in der Gemeinde Wolhusen stattfinden würde. Die Luzerner Polizei führte deshalb dort am Abend eine Kontrolle durch. Dabei wurden nebst Konzertbesucher unter anderem auch die Mitglieder der deutsche Band „Kraftschlag“ zur Kontrolle gezogen.

Diese Band gilt als eine Rechtsrock-Band, die in neonazistischen Kreisen bekannt ist. Gegen Bandmitglieder bestand ein von der Fedpol verfügtes Einreiseverbot. Zwei Bandmitglieder wurden deshalb aufgefordert, die Schweiz zu verlassen. Nach der Vorsprache der Polizei stellte die Band die Musik ein. Die gesetzlich verankerte Versammlungsfreiheit war auch nach dem Polizeieinsatz weiterhin gewährleistet.
 
Die Luzerner Polizei hat nun Ermittlungen in die Wege geleitet, ob im Zusammenhang mit der Konzertveranstaltung Gesetzesverstösse erfolgt sind. Die Veranstaltung in Wolhusen wurde von rund 150 Personen besucht.

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