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Wer langsam auf der Autobahn fährt, fällt auf

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Ein Autofahrer ist im Kanton Zug mit stark reduzierter Geschwindigkeit und in unsicherer Fahrweise auf der Autobahn aufgefallen. Nach einem positiven Drogenschnelltest erhielt der Mann ein Fahrverbot für die Schweiz und sein Auto wurde polizeilich sichergestellt.

In der Nacht auf Dienstag fiel einer Patrouille auf der Autobahn A4 bei Küssnacht (SZ) ein Autofahrer auf, der mit einer Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern und in unsicherer Weise in Richtung Rotkreuz fuhr. Die Einsatzkräfte versuchten das Fahrzeug anzuhalten. Der Lenker reagierte jedoch weder auf die Front- noch auf die Heckmatrix «Stop Polizei» und setzte seine Fahrt fort. Bei der Verzweigung Blegi überfuhr er zudem die Sperrfläche und prallte beinahe in den dortigen Anpralldämpfer. Bei der Autobahnraststätte in Affoltern am Albis konnte der Lenker schliesslich gestoppt werden.

Während die durchgeführte Atemalkoholmessung negativ verlief, fiel der Drogenschnelltest positiv aus. Wie sich herausstellte, lenkte der 56-jährige Italiener sein Auto unter Medikamenteneinfluss. Die von der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug angeordnete Blut- und Urinprobe im Spital verweigerte der Mann.

Dem fehlbaren Lenker wurde ein Fahrverbot für die Schweiz auferlegt und sein Fahrzeug wurde polizeilich sichergestellt.

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