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Zug: Löschen anstatt Entspannung in Schwitzstube

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Rund 30 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) mussten am Montagabend ausrücken, weil in einer Sauna eine Kopfstütze in Brand geriet. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist gering.

Kurz vor 19:15 Uhr wollte ein Gast eines Fitnesscenters an der Baarerstrasse in der Stadt Zug einen Saunagang absolvieren. Als er die Türe der Schwitzstube öffnete, wurde er von einer starken Rauchentwicklung überrascht. Er meldete sich umgehend beim Empfang, worauf bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Notruf einging.

Die umgehend alarmierte Freiwillige Feuerwehr Zug (FFZ) war rasch mit ersten Einsatzkräften vor Ort und drang unter Atemschutz in die Sauna vor. Im Inneren der Schwitzstube wurde auf den Steinen des offenen Saunaofens eine hölzerne Kopfstütze festgestellt. Diese wurde in einem mit Wasser gefüllten Eimer ins Freie transportiert.

Nachdem der betroffene Saunabereich entraucht wurde, konnte dieser wieder freigegeben werden. Wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung wurde eine Person durch den Rettungsdienst Zug vor Ort untersucht. In der Gesundheit beeinträchtigt wurde jedoch niemand. Der Sachschaden ist gering.  

Zeugenaufruf
Die Zuger Polizei bittet den unbekannten Mann, der den Brand und die Rauchentwicklung beim Empfang gemeldet hat, sich bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei zu melden (T 041 728 41 41). Seine Aussagen sind für die weiteren Untersuchungen hilfreich.

Im Einsatz standen rund 30 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ), der Feuerwehrinspektor sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei.

 

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