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Luzerner Polizei räumt Parkanlagen wegen Corona

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Das verlängerte Auffahrts-Wochenende begann für die Luzerner Polizei mit zahlreichen Einsätzen. In der Nacht auf Donnerstag mussten in der Stadt Luzern Parkanlagen geräumt werden, weil die Covid-19-Massnahmen nicht eingehalten worden waren.

In der Stadt Luzern mussten wegen Widerhandlung gegen die Bundesgesetzgebung (Covid-19-Verordnung) Parkanlagen geräumt werden. Um 22:40 Uhr wurde eine Gruppierung von rund 20 Personen auf der Lidowiese kontrolliert und mit Ordnungsbussen bedient. Um 00:15 Uhr wurde das „Apothekergärtli“ bei der Ufschütti geräumt. Anwesend waren rund 100 Personen, welche die Abstandsregeln nicht einhielten und Ruhestörungen begingen. Um 01:30 Uhr schliesslich wurde auch der Inselipark geräumt. Auch dort hatten sich rund 70 Personen versammelt, welche Ruhestörungen begingen und gegen die Covid-19-Verodnung verstiessen.
 
Stadt Luzern Auffahrtstag: Gut frequentierte Quais
In der Stadt Luzern waren am Donnerstag zahlreiche Personen unterwegs. Die Altstadt und die Quais entlang der Reuss und des Sees waren gut frequentiert, die Covid-19-Massnahmen wurden jedoch weitestgehend gut eingehalten. Auch die Restaurationsbetriebe verhielten sich vorbildlich. Auf der Lidowiese und auf der Rotseewiese hielten sich viele Menschen auf, aber auch dort wurden die Abstände eingehalten. Mehr Probleme gab es bei der Ufschütti, wo ein massives Personenaufkommen festgestellt wurde und die Covid-19-Massnahmen nicht mehr durchsetzbar waren.
 
Kanton Luzern: Viel Freizeitverkehr
Im Kanton Luzern stellte die Luzerner Polizei am Auffahrtstag starken Freizeitver-kehr fest. Diverse Parkplätze bei Ausflugszielen waren bereits am Vormittag be-legt. Aufgrund eines Unfalls um 09:45 Uhr mit drei beteiligten Fahrzeugen ohne Verletzte im Spiertunnel bei Horw auf der Autobahn A2 in Richtung Süden entstand Rückstau sowie ein Folgeunfall auf der Autobahn A14 bei Buchrain, an dem ebenfalls drei Autos beteiligt waren. Eine Person musste dabei vom Rettungsdienst ärztlich betreut werden. Ausserdem wurden zwei Fahrzeuge, die abgeändert worden waren, sichergestellt und zwecks Expertise dem Strassenverkehrsamt übergeben.
 
Insgesamt wurden im Kanton Luzern mehr als 30 Ordnungsbussen wegen Widerhandlung gegen die Covid-19-Verordnung ausgestellt.

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