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Kanton Zug: Urlaubsheimkehrer müssen sich in Quaratäne begeben

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Der Kanton Zug startet diese Woche eine Kampagne, um auf die wichtigsten Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus aufmerksam zu machen. Besonders wichtig ist aktuell, dass sich Einreisende aus Risikogebieten für 10 Tage in Quarantäne begeben und sich beim Kanton melden. Aber auch die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln leisten nach wie vor einen entscheidenden Beitrag gegen eine weitere Ausbreitung.

Personen, welche aus einem der Risikogebieten einreisen, sind verpflichtet, sich 10 Tage in Quarantäne zu begeben. Um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern, sollen die Betroffenen in dieser Zeit keine persönlichen Kontakte zu anderen Personen haben. Ausgenommen sind Personen, die ebenfalls unter Quarantäne stehen und im gleichen Haushalt leben.Daneben sind die einreisenden Personen auch verpflichtet, sich innerhalb von zwei Tagen beim Kanton zu melden. Dies ist per Online Formular (www.zg.ch/corona) oder telefonisch (041 729 39 09) möglich.

Die kantonalen Behörden nehmen nach der Meldung Kontakt mit den eingereisten Personen auf und stehen mit Informationen bereit. «Es geht uns darum, diese wichtige Massnahme im Kanton Zug effektiv durchsetzen zu können. Die eingereisten Personen, die sich in Quarantäne begeben, werden dabei unterstützt und allfällige Fragen werden beantwortet», erklärt Pfister. Dabei wird auch auf Passagierlisten von Flügen aus Risikogebieten zurückgegriffen, so dass die betroffenen Personen direkt kontaktiert werden können. Nötigenfalls kann der Kanton auch Sanktionen aussprechen, falls die Rückkehr nicht gemeldet wird.

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