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Zürich: Personenkontrollen nach Fascho-Demo

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Anlässlich der unbewilligten Demonstration von weiblichen Linksfaschisten am Mittwochabend, hat die Stadtpolizei Zürich über 100 Personen kontrolliert. Ein Mann wurde vorübergehend festgenommen. Aufgrund von ersten Meldungen beträgt der angerichtete Sachschaden mehrere tausend Franken.

Im Zusammenhang mit dem Frauenkampftag formierten sich kurz vor 20.30 Uhr rund 100 bis 200 Personen zu einem unbewilligten Umzug. Die Demonstrierenden marschierten via Kasernenstrasse, Lagerstrasse in Richtung Langstrasse und versprayten diverse Hausfassaden, Wände, Fenster und Türen. Erste alarmierte Polizeikräfte wurden mit Böllern und Petarden angegriffen. Aufgrunddessen wurden zusätzliche Polizistinnen und Polizisten aufgeboten.

In der Folge gelang es die Demonstrierenden an der Lagerstrasse, kurz vor der Langstrassenunterführung, zu stoppen. Rund 100 Personen, vorwiegend Frauen, darunter 10 Jugendliche, wurden einer Personenkontrolle unterzogen und danach vor Ort wieder entlassen. Während der Kontrolle wurde auf Social-Media-Kanälen zu „Solidaritätsaktionen“ mit den angehaltenen Demonstrantinnen und Demonstranten aufgerufen. In der Folge bildeten sich im Kreis 4 mehrmals kleinere Gruppierungen, die zur Lagerstrasse gelangen wollten. Die Einsatzkräfte wurden auch von ihnen bedrängt und attackiert, so dass Reizstoff und Gummischrot eingesetzt werden musste.

In diesem Zusammenhang wurden drei Männer kontrolliert und ein 28-jähriger Schweizer vorübergehend festgenommen. Durch die Sprayereien entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Angaben über verletzte Personen liegen bis jetzt nicht vor. Die Stadtpolizei Zürich wurde von der Kantonspolizei Zürich und der Transportpolizei unterstützt.

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