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Zürich: Neue Grundlagen für die Sprachförderung

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Der Stadtrat von Zürich stellt die städtische Sprachförderung per 2019 auf eine neue Grundlage. Das überarbeitete Konzept umfasst vier Förderbereiche und ergänzt die anderweitig bestehenden Deutschkurse.

Gute Deutschkenntnisse sind für die wirtschaftliche und soziale Integration wichtig. Deshalb lernen viele in der Stadt Zürich lebende Fremdsprachige Deutsch. Sie nutzen das vielfältige und gut ausgebaute Kursangebot, das vor allem der private Markt bereit stellt. Dennoch sprechen rund acht Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter in ihrem beruflichen oder privaten Umfeld kein Deutsch und knapp drei Prozent weder eine Landessprache noch Englisch. Aus diesem Grund subventioniert die Stadt Zürich gezielt Deutschkurse, die die anderweitig bestehenden Angebote ergänzen, zum Beispiel durch die Möglichkeit einer Kinderbetreuung. Die Stadt tut dies seit 2009 auf der Basis eines Konzepts, das in der Praxis erfolgreich umgesetzt wird und insbesondere vielen Frauen das Deutschlernen ermöglicht.

Aufgrund von Verschiebungen in der Nachfrage und von veränderten Rahmenbedingungen wurde das städtische Sprachförderkonzept überarbeitet. Das neue Konzept, das der Stadtrat am 12. Juli 2017 genehmigt hat, tritt 2019 in Kraft. Es umfasst vier Förderbereiche und wird von der Integrationsförderung im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen umgesetzt. Dabei bleibt das unterstützte Kursvolumen gegenüber heute in etwa konstant. Es wird aber durch die Berücksichtigung höherer Kursniveaus sowie durch die Finanzierungsmöglichkeit sehr niederschwelliger Lernangebote erweitert. Zudem werden zukünftig einkommensschwachen Teilnehmenden die Kurskosten vollständig zurückerstattet. Für sie wird das Deutschlernen im Rahmen der unterstützten Kurse dadurch kostenlos.

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