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Bezirk Meilen: Polizeihund rettet Vermissten

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Ein vermisster Demenzpatient ist im Rahmen einer gemeinsamen Suchaktion am Dienstagabend im Bezirk Meilen gefunden und gerettet worden. Die erfolgreiche Suche ist einem Hundeführer und seinem Personensuchhund zu verdanken.

Einem stark dementen Patienten gelang es im Verlauf des Nachmittags, trotz Aufsicht durch Angehörige, das Pflegeheim zu verlassen. Sein Verschwinden wurde rasch bemerkt und die Suche augenblicklich eingeleitet. Dennoch blieb der Mann vorerst verschwunden. Ein Aufgebot von Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich, der Gemeindepolizei Männedorf-Oetwil am See und der Gemeindepolizei Zollikon, nahmen die weitere Suche nach dem Vermissten auf. Ein Landwirt gab an, den Vermissten mehrere hundert Meter vom Wohnheim entfernt an einem Waldrand gesehen zu haben.

Für die weitere Suche wurde ein Hundeführer der Stadtpolizei Zürich mit seinem Diensthund zur Unterstützung beigezogen. Im Bereich der Örtlichkeit, wo der Vermisste zuletzt durch den Landwirt gesehen worden war, nahm der Hund die Fährte auf. Er führte den Suchtrupp über eine Strasse aufwärts und in ein nahegelegenes Waldstück. Dort führte die Spur über einen Trampelpfad und über einen Bach. Plötzlich zog der Hund in ein Dickicht und blieb vor dem vermissten Mann stehen. Dieser hatte sich in einem Dornengestrüpp verfangen. Mit vereinten Kräften konnte der Betagte aus seiner misslichen Lage befreit und geborgen werden. Mit einer Sanität wurde er zur Kontrolle ins Spital gebracht.

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