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Schlag gegen illegalen Hanfanbau

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Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft ll am Mittwoch in Maur, Bülach, Wangen bei Dübendorf, in der Stadt Zürich sowie in Meisterschwanden (AG) fünf illegale Indooranlagen ausgehoben. Fünf mutmassliche Betreiber wurden verhaftet und mehrere Kilogramm Marihuana sowie zirka sechzigtausend Franken Bargeld sichergestellt.

Umfangreiche Ermittlungen erhärteten den Verdacht auf diverse, in verschiedenen Gemeinden, betriebene Indoorhanf-Anlagen. In einer koordinierten Aktion mit der für die Gemeinde Meisterschwanden zuständigen Kantonspolizei Aargau, wurden in Maur, Bülach, Wangen bei Dübendorf und in der Stadt Zürich, entsprechende Hausdurchsuchungen durchgeführt. Dabei wurden in allen kontrollierten Kellern oder Gewerberäumen illegale Hanfplantagen festgestellt.

Die einzelnen Pflanzenfelder umfassten Grössen zwischen 370 bis zu 1600 Pflanzen. Eine Anlage war fertig für die Zucht von zirka 3‘300 Pflanzen vorbereitet. Gesamthaft wurden zudem über 25 Kilogramm getrocknete Pflanzen, etwa sieben Kilogramm verkaufsfertiges Marihuana, 360 frisch geerntete Pflanzen, eine Faustfeuerwaffe sowie rund sechzigtausend Franken Bargeld sichergestellt.

Die mutmasslichen Betreiber, fünf Schweizer im Alter zwischen 31 und 48 Jahren wurden festgenommen und der Staatsanwaltschaft ll des Kantons Zürich zugeführt.

Die gesamten technischen Einrichtungen (Bewässerungs-, Licht und Belüftungsanlagen) wurden sichergestellt und fachgerecht entsorgt.

Nebst der Kantonspolizei Zürich stand auch das Forensische Institut Zürich FOR im Einsatz.

 

Bild: © Kapo Zürich

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