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Schulhaus in Volketswil evakuiert

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Wegen plötzlich auftretenden Atembeschwerden einiger Kinder ist am Montagmorgen das Schulhaus Lindenbuel in Volketswil evakuiert worden; 35 Kinder mussten vor Ort untersucht werden.

Kurz nach 10:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass im Schulhaus Lindenbüel eine unbekannte Substanz bei einigen Kindern in den Atemorganen Beschwerden ausgelöst hätten. Die mit einem Grossaufgebot sofort ausgerückten Rettungskräfte evakuierten die rund 500 Schüler und Lehrpersonen in die benachbarte Turnhalle.

Anschliessend suchten Spezialisten der Chemiewehr das Gebäude ab und untersuchten die Luft nach Schadstoffen. Dabei konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt keine schädliche Substanz festgestellt werden. Die ärztlich untersuchten Kinder wurden alle vor Ort wieder entlassen.

Gegen 13.30 Uhr konnte das Schulhaus wieder freigegeben werden. Die genaue Ursache des Vorfalls wird noch abgeklärt.

Ursache von Geruchsbelästigung geklärt - Nachtrag

Aufgrund sofort eingeleiteter Ermittlungen wurden Polizisten auf vier Schüler aufmerksam, die mit der Geruchsbelästigung etwas zu tun haben könnten. In den polizeilichen Befragungen gaben sie an, kurz nach 10 Uhr einen Pfefferspray im Herren-WC sowie in einem Schulzimmer verwendet zu haben. Ihnen sei nicht bewusst gewesen, dass dies einen solchen Grosseinsatz auslösen würde.

Bei den Verursachern handelt es sich um drei 15-jährige sowie einen 14-jährigen Knaben aus Volketswil. Gegen sie wird zuhanden der Jugendanwaltschaft See/Oberland rapportiert.

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