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Sicherheitsrisiko in Zürich

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Vier von über 200 Bäumen beim Röntgenplatz in der Stadt Zürich sind von einem holzzerstörenden Pilz befallen, der sich rasch ausbreitet. Es kann bald zu Astabbrüchen oder gar dem Auseinanderbrechen der Bäume kommen. Um die Gefahr für die Menschen im Quartier zu beseitigen, werden die kranken Bäume in der Woche vom 19. März 2018 entfernt. Stadtrat Filippo Leutenegger hat das Quartier informiert.

Bei einer Routinekontrolle im September 2017 stellte Grün Stadt Zürich an vier Japanischen Schnurbäumen Verdacht auf Befall mit einem Pilz fest. Es handelt sich um den Zottigen Schillerporling, der Holz zersetzt. Bei einer Folgeuntersuchung Ende Januar zeigte sich, dass die Zersetzung rasch voranschreitet. Der Prozess ist nicht zu stoppen. Der Pilz befällt verletzte Bäume und zersetzt das Kernholz, sodass Äste abbrechen und der Baum letztlich auseinanderbricht. Bei einem der Bäume ist ein Fruchtkörper am Stamm sichtbar. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Pilz bereits grosse Teile des Holzes zersetzt hat. Es besteht die akute Gefahr, dass grosse Äste ohne Fremdeinwirkung abbrechen. Zur Sicherheit der Bevölkerung im Quartier müssen die vier Schnurbäume noch vor Austrieb der Blätter gefällt werden. Grün Stadt Zürich wird die Bäume ersetzen.

Information der Quartierbevölkerung

Anwohnerinnen und Anwohner, Quartier- und Gewerbeverein sowie Gemeinderätinnen und Gemeinderäten aus dem Kreis 5 wurden heute, 16. März 2018, an einer Informationsveranstaltung von Stadtrat Filippo Leutenegger und Fachleuten von Grün Stadt Zürich über die Schädigung der Bäume und die davon ausgehende Gefährdung der Bevölkerung informiert. Dies, nachdem eine Anwohnerin Unterschriften für eine Petition gegen die Fällung der Bäume gesammelt hatte. Bereits am letzten Freitag, 9. März 2018, hatte Grün Stadt Zürich die Petitionärin und weitere interessierte Personen an einer Begehung vor Ort über die Ursachen für die fortschreitende Zersetzung des Stammholzes und die daraus entstehende Gefahr für die Menschen im Quartier informiert. Es zeigte sich aber, dass es nach wie vor Informationsbedarf gab, der nun gedeckt sein sollte.

 

Bild: Die Zersetzung des Holzes ist schon weit fortgeschritten

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