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Zürich: Das Volk soll über neues Fussballstadion entscheiden

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Der Zürcher Stadtrat hat im September 2017 dem Gemeinderat die Baurechtsverträge für das geplante Fussballstadion, 173 Genossenschaftswohnungen und zwei Hochhäuser auf dem Areal Hardturm überwiesen. Die SP verlangt in einem Rückweisungsantrag auf die beiden Hochhäuser zu verzichten. Der Stadtrat hält an seiner Vorlage fest und will die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über das Stadion-Projekt abstimmen lassen.

Im Jahr 2013 haben die Zürcherinnen und Zürcher an der Urne knapp Nein gesagt zu einem von der Stadt Zürich bezahlten Fussballstadion auf dem Areal Hardturm. Darauf hat der Gemeinderat den Stadtrat aufgefordert, einen Investorenwettbewerb durchzuführen, mit dem Ziel, ein privat finanziertes Fussballstadion für 18 000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 150 gemeinnützige Wohnungen und ein Investorenprojekt zu realisieren. «Der Gemeinderat und mit ihm die geschlossene SP-Fraktion hat diese Rahmenbedingungen gesetzt und den Kredit von einer Million Franken gesprochen», so Stadtrat Daniel Leupi, Vorsteher des Finanzdepartements.

Ein Stadion für die Stadt und den Fussball

«Die beiden Vereine FCZ und GC brauchen ein richtiges Fussballstadion, um konkurrenzfähig zu bleiben. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir in Zusammenarbeit mit den privaten Investoren ein im Volk mehrheitsfähiges Projekt entwickelt haben. Daher werden wir alles daran setzen, dass die Vorlage zur Abstimmung kommt», so Stadtrat Daniel Leupi. Auch aus Sicht der beiden Fussballvereine geht es bei der Vorlage um viel, wie der GC-Präsident Stephan Anliker betont: «Wir wollen den Zürcher Fussballclubs ermöglichen für viele weitere Jahrzehnte in der Stadt Zürich zu spielen und auch neue, kommende Generationen von Zürcherinnen und Zürcher für den Fussball begeistern zu können.» Derweil der FCZ-Präsident Ancillo Canepa überzeugt ist, «dass viele Zürcherinnen und Zürcher – egal welche politische Ausrichtung sie haben – ein richtiges Fussballstadion wollen.»

Sofern der Gemeinderat der Vorlage zustimmt, kommt das Gesamtprojekt frühestens im November 2018 zur Volksabstimmung.

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