Home | Nachrichten | Regional | Zürich | Pensionskasse der Stadt Zürich: Beitragsgelder in Tötungsindustrie investiert

Pensionskasse der Stadt Zürich: Beitragsgelder in Tötungsindustrie investiert

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font

Schweizer Banken und Pensionskassen investieren ihre Gelder in die amerikanische Tötungsindustrie und unterstützen damit die grösste Bedrohung für den Frieden, nämlich den militärisch-industriellen Komplex der Vereinigten Staaten

Der Postauto Skandal wirft hohe Wellen. Es wird gefordert, dass diese Subventionsdeals Konsequenzen auch ganz oben habe. Weniger beachtet wird, aber viel schlimmer als die Tricksereien bei der Post mit Subventionen sind die Geschäfte der Nationalbank. Dort sind hingegen sind keine «Konsequenzen» in Sicht. Die Nationalbank investiert in Konzerne, die an der Produktion von Atombomben beteiligt sind. Wie am 20. August 2017 in der NZZ am Sonntag zu lesen war, hatte damals „unsere“ Schweizerische Nationalbank 1,2 Milliarden Franken in US-Unternehmen angelegt die Nuklearwaffen produzieren.

Im Kriegsmaterialgesetz, unter 2, «Kapitel «Verbotenes Kriegsmaterial» ist festgeschrieben, dass es verboten ist «Kernwaffen biologische oder chemische Waffen (ABC-Waffen) zu entwickeln, herzustellen, zu vermitteln, zu erwerben, jemandem zu überlassen, ein-, aus-, durchzuführen, zu lagern oder anderweitig über sie zu verfügen»

Auch die «direkte und indirekte Finanzierung der Entwicklung, der Herstellung oder des Erwerbs von verbotenem Kriegsmaterial (ABC-Waffen)» ist klar nach dem Kriegsmaterialgesetz untersagt. In diesem Gesetz ist nicht davon die Rede, dass als offiziell deklarierte Kernwaffen-Staaten, wie zum Beispiel, China, Russland, USA, Frankreich, Großbritannien von diesem Finanzierungsverbot ausgenommen sind.

Nicht zu akzeptieren ist auch, dass die Pensionskasse der Stadt Zürich immer noch ihre Gelder in Rüstungskonzerne investiert, da dort im Moment «dank» den furchtbaren Kriegen, im Jemen, in Syrien, in Afghanistan und Afrika und der Aufrüstung maximale Profite zu erzielen sind. Positiv ist, dass die Pensionskasse der Stadt Zürich immerhin im Gegensatz zu der Nationalbank den Grossbanken und der SBB Pensionskasse nicht mehr in Firmen investiert, die an der Herstellung von Atombomben und Streubomben beteiligt sind.

Banken und Pensinonskassen unterstützen somit mit den Geldern ihrer Kunden den militärisch-industriellen Komplex der Vereinigten Staaten, der für den Tod von Millionen Menschen und massloser Zerstörung verantwortlich ist.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
  • email An einen Freund versenden
  • print Druckversion
  • Plain text Klartext
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Völkerrechtliche Verträge
Wer sollte über die Kündigung oder Änderung völkerrechtlicher Verträge entscheiden?