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Verkehrsunfallstatistik: Mehr Schwerverletzte und Tote im Kanton Zürich

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Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagvormittag die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2018 präsentiert.Erstmals seit drei Jahren sind wieder mehr Personen schwer verletzt sowie getötet worden.

Insgesamt ereigneten sich 2018 auf dem ganzen Kantonsgebiet 16‘502 polizeilich registrierte Unfälle. Zugenommen haben dabei sowohl die Unfälle mit Sachschaden als auch die Unfälle mit Personenschaden. 626 Personen verletzten sich im letzten Jahr auf dem Zürcher Strassennetz schwer. 33 Personen kamen 2018 bei Verkehrsunfällen ums Leben. Dies ist im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017 in welchen je 22 Personen getötet wurden, eine unerfreuliche Entwicklung.

Aufgrund der weiterhin ungebrochenen Beliebtheit von E-Bikes fällt dagegen die nochmals massive Zunahme bei den E-Bike-Unfällen negativ auf. Insgesamt ereigneten sich auf dem gesamten Kantonsgebiet 1‘353 Unfälle, bei welchen mindestens ein Fahrrad oder E-Bike involviert war. Für die grössere Anzahl von schweren Unfällen mit Zweiradfahrern dürfte auch der überaus lange, trockene und heisse Sommer 2018 mitverantwortlich sein. Nachweislich wurden mehr zweiräder verkauft und die Saison aufgrund des schönen Wetters verlängert. Dies führte zu einem Mehrverkehr mit entsprechend erhöhtem Unfallrisiko.

Unfallursachen und Verunfallte

Als Hauptunfallursachen für schwere Unfälle stehen das Nichtbeherrschen/Nichtanpassen der Geschwindigkeit, der Zustand des Lenkers, die Vortrittsmissachtung und nach wie vor Unaufmerksamkeit und Ablenkung, insbesondere durch die Bedienung von Mobiltelefonen, im Vordergrund.

Bei rund 80 Prozent aller Schwerverletzten und Getöteten handelt es sich um Fussgänger sowie Zweiradlenkende. Sie gehören zu den sogenannten „ungeschützten Verkehrsteilnehmenden“ und profitieren nicht im gleichen Mass von den technischen Schutzsystemen von Motorfahrzeugen. Anzumerken ist jedoch, dass rund 60 Prozent aller schweren Zweiradunfälle selbstverschuldet sind (Schleuder- / Selbstunfälle).

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