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Stadtpolizei Zürich zieht Linienbus aus dem Verkehr

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Am Ostermontag wurde auf dem Carparkplatz im Kreis 5 ein Linienbus, der mit gefährlichen Rissen in der Frontscheibe unterwegs war, aus dem Verkehr gezogen.

Zwischen 13.00 und 17.30 Uhr kontrollierten Spezialisten der Stadtpolizei Zürich auf dem Carparkplatz beim Hauptbahnhof ankommende Reisecars. Bei einem aus Frankreich herkommenden Car wurden derart gravierende Mängel an der Frontscheibe festgestellt, dass das Fahrzeug sichergestellt wurde. Beim doppelstöckigen Fahrzeug wiesen sowohl die obere wie auch die untere Frontscheibe starke und lange Risse auf, sodass eine Weiterfahrt ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Passagiere bedeutet hätte.

Der Car darf erst wieder in Verkehr gesetzt werden, wenn die Mängel behoben und ein vorsorglich eingefordertes Bussendepositum bezahlt sind. Die Passagiere mussten aufgrund der Sicherstellung ihre Weiterreise selbst organisieren. Die Verkehrspolizisten haben einen entsprechenden Rapport zu Handen der Staatsanwaltschaft erstellt. 

Bei einem italienischen Car wurden die beiden Chauffeure wegen Nichteinhalten der Ruhezeit zur Anzeige gebracht. Weil die geltenden Auflagen nicht eingehalten wurden,  entzogen die Polizisten dem Carunternehmen die Linienbewilligung und stellten diese dem Bundesamt für Verkehr zu.

 

 

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