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Baby-Vornamen: Stadtzürcher lieben Emma, Emilia, Sophia und Leo

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Im Jahr 2018 war Leo der häufigste Knabenvorname. Bei den Mädchen wurden gleich drei Namen am häufigsten gewählt, nämlich Emma, Emilia und Sophia. Im Trend liegen weiterhin kurze Vornamen, häufig auch in Kombination mit einem zweiten Vornamen. Vornamen mit Bindestrich werden hingegen immer seltener gewählt.

2018 wurden 5212 Babys mit Wohnsitz in der Stadt Zürich geboren, die 1176 verschiedene Mädchen- und 1181 verschiedene Knabennamen erhielten. Die durchschnittliche Vornamenslänge ist mit 5,3 Zeichen so kurz wie noch nie. Bei rund der Hälfte der Neugeborenen wurde ein zweiter Name vergeben.

Emma, Emilia und Sophia bei Mädchen am häufigsten

Bei den Mädchen waren gleich drei Namen gleichermassen populär: Emma, Emilia und Sophia wurden im Jahr 2018 am häufigsten gewählt. Berücksichtigt man aber auch noch die Schreibvariante Sofia, so rückt der Vorname Sophia/Sofia mit 49 Babys an die Spitze der Rangliste. Ebenfalls beliebt waren Ella, Mila, Olivia, Elena und Lina.

Leo bei den Knabennamen auf Platz eins

Bei den Knaben wurde der Name Leo am häufigsten gewählt. Er lag im Vorjahr auf Platz zwei, wurde nun aber zum ersten Mal Spitzenreiter. Am zweit- und dritthäufigsten wurden die Vornamen Paul und Julian vergeben. Beide befanden sich noch im Vorjahr nicht unter den zehn häufigsten Knabenvornamen. Während Julian in den vergangenen zehn Jahren bei den Neugeborenen immer wieder besonders häufig vorkam, ist die Beliebtheit des Namens Paul ein neues Phänomen. Weitere häufig gewählte Knabenvornamen waren Louis, Alexander, Matteo und Vincent.

Namen mit Bindestrich wenig beliebt

Vornamen, die einen Bindestrich enthalten, wie beispielsweise Hans-Jörg oder Marie-Louise, waren schon immer relativ selten. Unter den 1940er-Jahrgängen der Stadtzürcher Wohnbevölkerung finden sich aber verhältnismässig viele Männer mit dem Namen Hans-Rudolf. Bei den Frauen haben am häufigsten die 1980er-Jahrgänge einen Bindestrichnamen: Eva-Maria wurde damals am häufigsten gewählt.

Im Verlauf der letzten Jahrzehnte hat die Beliebtheit von Vornamen mit Bindestrich jedoch abgenommen. So erhielten im Jahr 2018 nur noch 0,5 Prozent der neugeborenen Mädchen und 0,2 Prozent der Knaben einen zusammengesetzten Namen.

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