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Stadt Zürich reagiert auf Klima-Schulschwänzer

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Die Jugendbewegung Klimastreik Zürich hat Anfang Jahr drei Forderungen beim Stadtrat eingereicht. Die Stadt Zürich begrüsst das Engagement der Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz und behandelte ihre Forderungen als Petition. Der Stadtrat hat nun seine Antwort veröffentlicht und zeigt darin konkrete Massnahmen auf.

Die Stadt Zürich soll ihre Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 auf netto null reduzieren, den Klimanotstand ausrufen und die Bevölkerung über die Ursachen und Folgen der Klimaerwärmung informieren. Diese drei Forderungen reichte die Jugendbewegung Klimastreik Zürich am 10. Januar 2019 beim Stadtrat ein.

In seiner Antwort teilt der Stadtrat mit, dass er hinter dem Klimaschutzziel von Paris steht. Dieses verlangt, dass die menschgemachte Klimaerwärmung auf einen Temperaturanstieg deutlich unter 2°C, möglichst auf 1,5°C, begrenzt wird. Bereits im Jahr 2008 verankerte die Stimmbevölkerung in der Volksabstimmung zur 2000-Watt-Gesellschaft als erste Schweizer Stadt ein ambitioniertes Klimaschutzziels in der Gemeindeordnung. Die Stadt Zürich setzt sich seit Jahren mit konkreten Massnahmen dafür ein, Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen auf dem Stadtgebiet zu senken. Seit 1990 hat der Energieverbrauch pro Person um rund 1300 Watt abgenommen und 1,5 Tonnen CO2  pro Jahr und Person konnten eingespart werden. Um jedoch die ambitionierten Klimaschutzziele von Paris zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen deutlich schneller reduziert werden. Der Stadtrat hat deswegen über weitergehende Schritte entschieden.


Video: Klimastreik – Aufstand der Naiven

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