Home | Nachrichten | Regional | Zürich | Verkehrliche Vorgaben für die «ZüriBahn»

Verkehrliche Vorgaben für die «ZüriBahn»

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font

Planung und Bau der temporären Seilbahn der ZKB zwischen den Gebieten Mythenquai und Zürichhorn erfolgen nach eidgenössischer Seilbahngesetzgebung. Der von der Baudirektion festgesetzte kantonale Gestaltungsplan schafft die nutzungsplanerische Grundlage, um die für die Seilbahn notwendigen Bauten und Anlagen zu erstellen.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) feiert 2020 ihr 150-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass plant sie über den Zürichsee eine temporäre Seilbahn zwischen den Gebieten Mythenquai und Zürichhorn. Der von der ZKB ausgearbeitete kantonale Gestaltungsplan «Seilbahn Mythenquai – Zürichhorn (ZüriBahn)» schafft die Basis, um die für die Seilbahn notwendigen Bauten und Anlagen zu erstellen. Dies sind insbesondere die Seilbahnmasten sowie die Stationsgebäude mit integrierten Verkaufsflächen, öffentliche WC-Anlagen sowie Technik- und Personalräumen. Zudem legt er umfassende verkehrliche Vorgaben fest. Neben Bestimmungen zum Fuss- und Veloverkehr umfassen diese auch Vorgaben zur Parkierung sowie detaillierte Massnahmen, um unerwünschte Auswirkungen durch den Verkehr zu verhindern.  

Mindestens 320 neue Veloabstellplätze

Der Seilbahnbetrieb ist auf fünf Jahre befristet. Nach Ablauf der Bewilligung ist der Betrieb definitiv einzustellen und die Bahn zurück zu bauen. Die Seilbahnstationen sind durch direkte und hindernisfreie Wege an das bestehende Fuss- und Veloverkehrsnetz anzubinden. An den Stationen sind je mindestens 160 Veloabstellplätze zu erstellen. Für Fahrgäste oder Angestellte dürfen keine Motorfahrzeugabstellplätze gebaut oder zur Verfügung gestellt werden. Im Weiteren dokumentiert die ZKB in einem Monitoring die Auswirkungen durch Fahrgäste der «ZüriBahn» auf den Verkehr in den Quartieren, die an die Seilbahnstationen angrenzen.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
powered by Surfing Waves
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Fall Strache
Können Sie sich vorstellen, dass deutsche Medien die Täuschungsaktion gegen den österreichischen Vizekanzler Karl Heinz Strache selbst lanciert haben?