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Glasfasernetz: Stadt Zürich bittet Grundeigentümer zur Kasse

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Ende 2019 wird der Bau des Glasfasernetzes in der Stadt Zürich abgeschlossen sein. Ab dem kommenden Jahr müssen sich Grundeigentümerinnen und -eigentümer an den Kosten für den Anschluss an dieses Netz beteiligen. Der Stadtrat hat ein Reglement erlassen, das die Konditionen dafür festlegt.

Im September 2012 bewilligten die Stimmberechtigten einen Kredit von 400 Millionen Franken für die flächendeckende Erschliessung der Stadt Zürich mit einem Glasfasernetz, welches das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) in Zusammenarbeit mit der Swisscom bauen sollte. 75 Prozent des Stadtgebiets ist dem ewz zugeteilt worden, 25 Prozent der Swisscom. In ihren Gebieten haben die beiden Unternehmen die Feinverteilung übernommen, die vom sogenannten Interkonnektionspunkt bis zum Hausanschluss reicht, aber auch die Verkabelung innerhalb des Gebäudes umfasst. Für den vorgelagerten Bereich zwischen Interkonnektionspunkten und Anschlusszentralen ist über die ganze Stadt hinweg die Swisscom zuständig.

Wie bisher besteht bei bestehenden Gebäuden keine absolute Anschlusspflicht des ewz. Sind die geeigneten Rohranlagen nicht vorhanden, realisiert das ewz eine alternative Anschlussvariante, an deren Kosten sich die Grundeigentümerschaft beteiligen muss. Die Konditionen für sämtliche Anschluss-, Umbau- oder Aufstockungsvarianten sind in einem Reglement festgehalten, das der Stadtrat nun erlassen hat. Er will damit eine Lösung für die Zeit nach der Ersterschliessung finden, mit der alle Grundeigentümerschaften gleich behandelt werden und die sich an der Grösse der Gebäude und den verursachten Kosten orientiert. 

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