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80'000 Franken in Zürich ergaunert

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Am Dienstag wurde eine Frau Opfer von Trickbetrügern. Dank der richtigen Reaktion eines Bankangestellten konnte in einem zweiten Fall verhindert werden, dass sie am selben Tag ein zweites Mal Opfer von Betrügern wurde.

Gegen 15 Uhr meldete sich ein Mann bei einer über 80-jährigen Frau und gab sich als Polizist aus. Er erklärte ihr, dass ihre Schwiegertochter soeben einen Autounfall gehabt habe und offenbar nicht versichert sei. Damit die Sache ohne strafrechtliche Folgen für die Schwiegertochter ausgehe, müsse sie einer Polizistin, die zu ihr nach Hause komme, sofort 80'000 Franken übergeben.

Die betagte Frau ging in der Folge zu einer Bank in ihrer Nähe und bekam am Schalter den gewünschten Betrag. Kurz nachdem sie wieder zu Hause war, erschien eine ihr unbekannte Frau, gab sich als Polizistin aus und holte das Geld ab. Wenig später meldete sich der gleiche Mann, der sich vorher als Polizist ausgegeben hatte, telefonisch wieder bei ihr. Er erklärte, dass sie noch einmal 76'000 Franken bezahlen müsse. Die Frau machte sich auf den Weg zu einer anderen Bank und wollte dort den geforderten Betrag abholen. Der Bankberater wurde stutzig und hinterfragte den Geldbezug. Als er die Unfallgeschichte mit der Schwiegertochter hörte, wusste er Bescheid und begleitete seine Kundin zum Polizeiposten. Damit verhinderte er, dass die Frau innert weniger Stunden zum zweiten Mal Opfer der Betrüger wurde.

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