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Stadt Zürich: Rohrbruch oder Brunnen?

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Zwischen Hechtplatz und Limmat entsteht der Jubiläumsbrunnen der Wasserversorgung. Das Brunnenprojekt «Sardona», das wirklich nur im Entferntesten einem Brunnen ähnelt und mehr an einen Rohrbruch erinnert, siegte im Wettbewerb, den die Wasserversorgung Zürich 2018 aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens durchführte. Nun beginnt der Bau des Brunnens, ab Herbst 2020 steht er der Bevölkerung zur Verfügung.

Zu ihrem 150-jährigen Jubiläum 2018 führte die Wasserversorgung Zürich einen öffentlichen Brunnenwettbewerb durch. Das Siegerprojekt «Sardona» von Timon Reichle wird nun auf der sogenannten Hungerinsel umgesetzt. Der Bereich zwischen Limmat- und Utoquai, der ans Restaurant Terrasse anschliesst, wird in den kommenden Monaten neu gestaltet.

Der Brunnen stellt den Bezug zu den Kräften des Gletschers her, die einst den Zürichsee als wichtigen Trinkwasserspeicher zurückliessen. Der Name «Sardona» deutet auf den Ursprung des «Züriwassers» in den Glarner Alpen hin.

Die Form des Brunnens soll an einen Findling erinnern, das dabei verwendete Kiesmaterial stammt aus dem Sardonagebiet. Im Beisein von Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe, sowie Martin Roth, Direktor der Wasserversorgung Zürich, fand heute, 17. Februar 2020, der Spatenstich statt. Der Brunnen wird voraussichtlich im Oktober 2020 eingeweiht.

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