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Kanton Zürich unermüdlich im Einsatz für Ausländer

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Die vom Bundesrat angeordneten Massnahmen wie Grenzschliessungen machen sich auch bei der ausländischen Bevölkerung im Kanton Zürich bemerkbar. Ihnen stehen die Mitarbeitenden des kantonalen Migrationsamtes trotz aller Einschränkungen zur Verfügung: Allein im März konnte über 20'000 Personen telefonisch Auskunft gegeben werden, 9000 E-Mails wurden umgehend beantwortet

Erst gestern wurde berichtet, das der Kanton Zürich die Station im ehemaligen Pflegezentrum Erlenhof für Asylbewerber zu einem Notspital umfunktioniert hat und jetzt steht auch neu das Migrationsamt für die ausländische Bevölkerung im Kanton Zürich im unermüdlichen Einsatz.

Im Kanton Zürich leben 409‘000 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Hinzu kommen die Personen, welche als Touristinnen und Touristen hier «gestrandet» sind. Für all diese Menschen ist das Migrationsamt des Kantons Zürich Anlaufstelle, wenn es um Fragen rund um den Aufenthalt geht. Neben den ordentlichen Geschäften, wie etwa der Verlängerung von Bewilligungen, gehen derzeit ausserordentlich viele telefonische Anfragen ein: Alleine im März 2020 haben über 20‘000 Personen angerufen und um Auskunft ersucht. Das sind 50 Prozent mehr als normalerweise um diese Jahreszeit.

Um die Telefondienste zu entlasten und die Betroffenen umfassend zu informieren, werden auf der Website www.ma.zh.ch laufend wichtige Hinweise zur ausserordentlichen Praxis während der Corona-Krise aufgeschaltet. Die Praxis richtet sich nach der vom Bund erlassenen COVID-19-Verordnung und den entsprechenden Weisungen des Staatssekretariates für Migration (SEM).

Auch die Mitarbeitenden im Back Office und in den Fachabteilungen sind derzeit stark gefragt. Erreichen das Migrationsamt normalerweise zwischen 5000 und 5500 E-Mails pro Monat (in der Sommerferienzeit sind Höchstwerte bis zu 7000 Mails möglich), so sind im März 2020 aufgrund der aussergewöhnlichen Situation über 9000 E-Mails eingegangen. Diese wurden jeweils umgehend beantwortet. Wir rechnen damit, dass die Auslastung der Mitarbeitenden im Back Office, aber auch am Schalter und in der telefonischen Auskunftsstelle im April weiterhin überdurchschnittlich sein wird.

 

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