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Zürich: Stadtrat will den Tourismus wieder ankurbeln

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Zürich ist die grösste Tourismusdestination der Schweiz und in besonderem Mass von internationalen Gästen abhängig. Zur Wiederankurbelung des Tourismus während und nach der Coronakrise will der Stadtrat den Verein Zürich Tourismus 2020 mit vier Millionen Franken unterstützen.

Die Tourismusregion Zürich – die grösste der Schweiz – ist von den Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders betroffen. Seit der Schliessung der Grenzen, der Einstellung vieler Flüge und dem Lockdown von Mitte März ist die Nachfrage eingebrochen. Von den rund 5,2 Millionen Logiernächten im Jahr 2019 in der Subregion Zürich (Stadt, Flughafen, Limmattal) stammten 71 Prozent von internationalen Gästen, wobei Nordamerika der grösste Quellmarkt ist. Die Rückkehr der internationalen Tourismusströme wird Monate dauern, eine effektive Abfederung des Geschäfts mit Schweizer Gästen ist nicht realistisch. Darunter leidet nicht nur der Beherbergungssektor, sondern zu einem gewichtigen Teil zum Beispiel auch die Gastronomie und deren Zulieferbetriebe.

Vier Millionen Franken für Recovery-Programm – ergänzend zu Kantonsbeitrag

Für die Vermarktung der Destination Zürich ist der Verein Zürich Tourismus zuständig. Er plant ein Recovery-Programm, um die Nachfrage in den Jahren 2020 bis 2022 mit diversen Massnahmen schrittweise in gezielten Herkunftsmärkten wieder zu stärken. Kurzfristig lanciert wird beispielsweise eine Sommerkampagne in der Schweiz und in Süddeutschland.

 

Bild: © Olena Kachmar/123rf.com

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