Home | Nachrichten | Regional | Zürich | Schweizweit erste Tempo-30-nachts-Strecke in Zürich

Schweizweit erste Tempo-30-nachts-Strecke in Zürich

Schriftgrösse: Decrease font Enlarge font

Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart signalisierte gestern an der Höschgasse (Abschnitt Seefeld- bis Zollikerstrasse) die schweizweit erste Tempo-30-nachts-Strecke (22 bis 6 Uhr). Ein Versuch im Sommer 2018 ergab, dass Tempo 30 nachts zu einer wahrnehmbaren Lärmreduktion führt. Temporeduktionen in der Nacht tragen somit dazu bei, die Bevölkerung in den sensiblen Nachtstunden besser vor Lärm zu schützen.

Ab Juli 2018 führte die Dienstabteilung Verkehr in Zusammenarbeit mit Umwelt- und Gesundheitsschutz, dem Tiefbauamt und den Verkehrsbetrieben Zürich während drei Monaten den Versuch mit einer nächtlichen Temporeduktion durch.

Der Versuch zeigte, dass «Tempo 30 nachts» zu einer Lärmreduktion führt. Auf allen Strecken konnte eine geringere Lärmbelastung um etwa 1 bis 3 Dezibel festgestellt werden. 1 Dezibel gilt als wahrnehmbar, 3 Dezibel entspricht einer Halbierung der Verkehrsmenge. Noch deutlicher nahmen die Maximalpegel der Vorbeifahrten ab. Temporeduktionen in der Nacht tragen demnach dazu bei, die Bevölkerung in den sensiblen Nachtstunden besser vor Lärm zu schützen.

Die entsprechende Verfügung wurde am 20. Mai 2020 publiziert. Da keine Rechtsmittel dagegen ergriffen wurden, konnte Stadträtin Karin Rykart heute das neue Tempo-Regime in der Nacht (22 bis 6 Uhr) einrichten und montierte eine von insgesamt 12 Signalisationen vor Ort. Karin Rykart gab ihrer Freude darüber Ausdruck, dass damit ein Beitrag geleistet werden könne, die Anwohnerinnen und Anwohner vor übermässigem Strassenlärm zu schützen. Auch andernorts werde man dieses Verkehrsregime anwenden, wenn Tempo 30 (ganztags) nicht möglich sei.

hinzufügen zu: Add to your del.icio.us del.icio.us | Digg this story Digg
Tags
Keine Tags für den Artikel vorhanden
Umfrage: Friedensnobelpreis für Trump
Donald Trump ist der erste Präsident seit 4 Jahrzehnten, der keinen neuen Krieg begonnen hat. Jetzt wurde er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Hat er ihn verdient?