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Flüchtlingscamps Moria: Stadt Zürich fordert nationale Konferenz

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Angesichts der unvorstellbaren Bedingungen, unter denen rund 12 500 geflüchtete Menschen nach dem Brand des Flüchtlingscamps Moria auf der Insel Lesbos leben, das von den Flüchtlingen selbst in Brand gesetzt wurde, fordert die Stadt Zürich den Bund auf, umgehend eine nationale Konferenz zur Direktaufnahme Geflüchteter einzuberufen. Zahlreiche Städte und Gemeinden sind bereit, Menschen aus Moria aufnehmen. Es liegt nun beim Bund, dieses Angebot endlich zu nutzen

Im Juni haben sich die acht grössten Schweizer Städte bereit erklärt, über die bestehenden Verpflichtungen hinaus zusätzliche Geflüchtete aufzunehmen. Die beteiligten Städte haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie in der Lage sind, auch grosse Zahlen von Geflüchteten sehr schnell angemessen unterzubringen und zu betreuen. Sie sind auch in der aktuellen Situation bereit, hier einen grossen Beitrag zu leisten und bieten dem Bund entsprechend Hand. Dieses Angebot gilt es nun seitens Bund endlich zu nutzen.

Die Stadt Zürich fordert den Bund darum auf, gemeinsam mit seinen Partnern und insbesondere den aufnahmebereiten Städten umgehend eine nationale Konferenz einzuberufen und die Direktaufnahme der geflüchteten Menschen konkret umzusetzen.

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