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Angriffe auf FIFA politisch motiviert

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Wie die Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten andere Staaten destabilisieren ist hinlänglich bekannt. Diesmal steht der Weltfussballverband FIFA auf ihrer Liste.

Zahlreiche Bemühungen der amerikanischen Regierung, eine Absage der Fussball-WM in Russland zu erreichen, sind in der Vergangeheit gescheitert. So bemühten sich z.B. die VS-Senatoren Dan Coats und Mark Kirk im März vergangenen Jahres in einem Brief an die Organisation mit Sitz in Zürich. Man forderte vehement die Mitgliedschaft Russlands auszusetzen, das Land von der letztjährigen Weltmeisterschaft in Brasilien auszuschliessen, sowie das Recht als Gastgeber in 4 Jahren zu verlieren.

Zuletzt versuchten es vor knapp 2 Monaten 13 VS-Senatoren der grossen beiden amerikanischen Parteien. Sie schickten einen Brief mit einem Aufruf an die FIFA, Russland das Austragungsrecht zu entziehen. Sie begründeten ihre Forderung damit, dass ein solches Turnier das Ansehen der russischen Regierung erhöhen könnte. Man kann mit allergrösster Sicherheit davon ausgehen, dass diese Ablehnung ihrer Forderung die Verhaftungsersuchen ausgelöst hat. Wäre man in Zürich diesen Forderungen jedoch gefolgt, hätte Washington eine Decke des Schweigens über diese Affäre gelegt und niemand hätte je von den Anschuldigungen erfahren. Ob Blatter direkt strafrelevant erpresst wurde, wäre eine Sache der der Bundesrat und unsere Justiz nachgehen sollte.

Sogar einen Nachfolger Blatters hat Washington schon auserkoren der als VS-gesteuerte Marionette in der FIFA regieren soll. Es ist Prinz Ali bin al-Hussein, der nach seiner Ausbildung in Jordanien, Grossbritannien und den Vereinigten Staaten die britische Militärakademie Sandhurst  absolvierte. Er gilt als treuer und gehorsamer Vasall der Amerikaner.

Sepp Blatter hat dem bisher entschieden widersprochen und lehnte eine Vermischung von Politik und Sport strikt ab. So liess man sich in Washington, genau terminiert auf wenige Tage vor der Abstimmung über die Präsidentschaft in der FIFA etwas anderes einfallen, wie wir in diesen Tagen erleben können. Man geht sogar so weit, dass man amerikanische Unternehmen wie Coca-Cola, McDonald's oder Visa animiert hat anzukündigen, dass man den Ausstieg als Sponsor bei der FIFA plane.

Anhand der vielen Berichte in den Medien kann man derzeit nachverfolgen, dass diejenigen die am lautesten nach einem Boykott der WM rufen, selbst von den Vereinigten Staaten korrumpierte Medien und Politiker sein müssen und auf der Gehaltsliste Washingtons stehen. Dieses Outing wird vielen Menschen die Augen öffnen und die tatsächlichen Zusammenhänge in einem klareren Licht darstellen.

Ob den Vereinigten Staaten, dem Mutterland von Korruption und Bestechung, erneut ein weiterer Coup gelingt und sie sogar ihre Herrschaftsansprüche über unseren Fussballsport ausbreiten können, werden wir bald feststellen.

 

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