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Deklaration von Halalfleisch gefordert

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Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates hat die Differenzbereinigung bei der Vorprüfung zur parlamentarischen Initiative "Einfuhr von Halalfleisch von Tieren, die ohne Betäubung geschlachtet wurden" durchgeführt. Mit 13 zu 5 Stimmen bei 3 Enthaltungen hält die WBK-N an ihrem Beschluss vom Juni des letzten Jahres, der Initiative Folge zu geben, fest und beantragt dies entsprechend dem Nationalrat.

Die Initiative fordert auf allen Verkaufsstufen eine obligatorische Deklaration von importiertem Fleisch, für welches im Ausland Tiere ohne Betäubung geschlachtet wurden. Diese Art von rituellem Schlachten, das sogenannte Schächten, ist in der Schweiz verboten. Gemäss heutiger Regelung muss das betroffene Fleisch nur auf der ersten Verkaufsstufe als solches bezeichnet werden.

Die Mehrheit der Kommission ist jedoch der Ansicht, dass eine Deklarationspflicht auch nach einem Weiterverkauf, beispielsweise in Läden oder Restaurants, bis hin zu den Endverbrauchern bestehen soll. Zudem sieht sie Handlungsbedarf im Bereich der Import- und Zollbestimmungen des Halal- und Koscherfleisches.

Eine Minderheit lehnt die Initiative ab, da sie den alleinigen Fokus auf das Halalfleisch für problematisch hält. Ebenfalls wurde argumentiert, dass in Bezug auf die betroffenen Zollkontingente kein weiterer Regelungsbedarf bestehe.

 

Mehr Nachrichten in unserer zweiten Publikation, der Schweizer Morgenpost.

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