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Forschung: Schweiz und Russland diskutieren Zusammenarbeit

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Mit dem im Dezember 2012 mit der Russischen Föderation unterzeichneten Abkommen über die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit wurde ein Gemischter Ausschuss für wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit eingesetzt, der sich am Dienstag, 14. März, in Bern zum dritten Mal getroffen hat.

Die Schweizer Delegation, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Hochschulbereichs und der Schweizer Forschung zusammensetzt und unter der Leitung von Botschafter Mauro Moruzzi steht, empfing bei dieser Gelegenheit eine Delegation aus rund zehn Vertretenden aus dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft, von Forschungsförderagenturen und Hochschulen Russlands.

Im Zentrum der Diskussionen standen der aktuelle Stand und mögliche Weiterentwicklungen der Zusammenarbeit im Forschungsbereich: Der Ausschuss tauschte sich über die Fortschritte bei der Umsetzung der 25 gemeinsamen Forschungsprojekte aus, die 2015 gestartet wurden, und besprach die Modalitäten zur Lancierung einer neuen Projektausschreibung. Ausserdem befasste er sich mit der Zusammenarbeit im Innovationsbereich; hier ist bis Ende Jahr eine Verstärkung im multilateralen Rahmen der EUREKA-Initiative geplant.

Die Schweiz und Russland sind langjährige Partner und es bestehen enge Beziehungen zwischen den beiden Wissenschaftsgemeinschaften. Zwischen 2011 und 2016 wurden über 130 direkte Kooperationen zwischen schweizerischen und russischen Forschenden finanziert, mit einem Gesamtbetrag von über 14 Millionen Franken auf Schweizer Seite. Im gleichen Zeitraum waren an 120 vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten Projekten auch russische Forscherinnen und Forscher beteiligt. Seit 1968 erhielten über 300 junge russische Forschende Bundes-Exzellenz-Stipendien. Darüber hinaus sind die Schweiz und Russland Mitglieder bedeutender internationaler Forschungsorganisationen im Bereich der Materialanalyse, namentlich bei der ESRF in Grenoble und beim European XFEL in Hamburg.

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