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Flughafen Zürich: Betriebsreglement wird ausgelegt

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Die Flughafen Zürich AG hat dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) Ende 2013 das Betriebsreglement 2014 zur Genehmigung eingereicht. Da die darin enthaltene Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten ohne Zustimmung Deutschlands nicht umgesetzt werden kann, soll nun der von Deutschland unabhängige Teil des Betriebsreglements genehmigt werden. Aufgrund neuer Lärmberechnung muss die Teilgenehmigung nochmals öffentlich aufgelegt werden.

Die von der Flughafen Zürich AG Ende 2013 eingereichten Anpassungen des Betriebsreglements wurden unter dem Titel Betriebsreglement 2014 zusammengefasst. Inhaltlich ging es um die Umsetzung weiterer Massnahmen aus der Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Zürich, insbesondere auch um eine Entflechtung der An- und Abflugrouten im Osten des Flughafens. Der Flughafen und das BAZL hatten die deutschen Behörden ersucht, die Regelungen über die Anflüge über deutschem Hoheitsgebiet für die neuen Routen im Ostkonzept anzupassen. Diese Anpassung ist vorderhand nicht erfolgt. Ohne die Anpassung kann der durch die Entflechtung Ost angestrebte Sicherheitsgewinn vorläufig nicht realisiert werden.

Das BAZL will das Genehmigungsverfahren nun für diejenigen Teile des Betriebsreglements 2014 fortführen, die unabhängig von Deutschland realisiert werden können. Darunter fallen Änderungen der Flugrouten im Süd-und Ostkonzept sowie im Bisenkonzept (ohne Südstarts geradeaus).Für diese Teilgenehmigung liegen unterdessen neue Berechnungen des Fluglärms vor. Diese zeigen gegenüber dem ursprünglichen Gesuch lokale Verschiebungen der Lärmbelastung in den Gemeinden Neerach und Winkel.

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