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Asselborn führt Gespräche in Bern

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Zur Feier des 100-Jahr-Jubiläums der Einrichtung der ersten diplomatischen Vertretung des Grossherzogtums in der Schweiz besuchte Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn am 10. Oktober Bern.

Im Zentrum der Gespräche im Von-Wattenwyl-Haus standen vor allem europapolitische Themen. Bundesrat Didier Burkhalter unterrichtete seinen Amtskollegen, Aussenminister Jean Asselborn, über das Verhältnis der Schweiz zur EU und die aktuellen Entwicklungen der Europapolitik. Ferner wurden die Auswirkungen des Brexit diskutiert sowie Fragen der Integrationspolitik. Asselborn, Burkhalter und Sommaruga tauschten sich über aktuelle Herausforderungen der Migrationsaussenpolitik aus, besonders betreffend die Fluchtursachen und die Migrationsrouten. Sie sprachen auch über mögliche Reformen des Dublin-Systems, mit dem Ziel einer gerechteren Verteilung der Asylsuchenden innerhalb Europas.

Im bilateralen Bereich standen die wirtschaftlichen und fiskalischen Beziehungen im Vordergrund. Die europäische Sicherheitsarchitektur, die Rolle der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie die Lage in Osteuropa und der Türkei standen im Fokus der internationalen Gesprächsthemen. Ausserdem wurden die Lage im Nahen Osten sowie mögliche Präventionsmassnahmen gegen gewalttätigen Extremismus und den Kampf gegen den Terrorismus erörtert. Auf multilateralem Gebiet wurden die Zusammenarbeit im Rahmen der Vereinten Nationen und die allfällige gegenseitige Unterstützung bei internationalen Kandidaturen besprochen.

Der Besuch von Ausseniminister Asselborn fand 100 Jahre nach der Einrichtung einer ersten diplomatischen Vertretung Luxemburgs in Bern und 50 Jahre nach Entsendung des ersten luxemburgischen Botschafters in die Schweiz statt. Zur Feier dieser Jubiläen lud die luxemburgische Botschaft in Bern vor den Gesprächen zu einem Festakt mit anschliessendem Empfang ein, an welchem Aussenminister Jean Asselborn und Bundesrat Didier Burkhalter teilnahmen.

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